Èeské Budìjovice - BUDWeis, Hauptstadt der Südböhemischen Region        20.5.2013

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  • Budweis - Information:

    Èeské Budìjovice - Budweis
    Einige Auskünfte über die Stadt.

    Die Stadt wurde im Jahre 1265 von Pøemysl Otokar II., dem König von Böhmen, gegründet. Sie liegt am Zusammenfluss der Moldau /Vltava/ und der Maltsch /Malše/.

    Das historische Zentrum von Budweis befindet sich unter dem Denkmalschutz. Bisher wurden einige Abschnitte der Stadtmauer mit der Bastion "Otakarka", dem Wehrturm Eiserne Jungfrau /Železná panna/ und dem Rabensteiner Turm /Rabštejnská vìž/ erhalten.

    Das Herz der Stadt ist der Pøemysl Otokar II. - Platz, der zu den größten Plätzen Mitteleuropas gehört. Er bildet ein fast vollkommenes Quadrat von 133x133 M. Direkt inmitten se Platzes steht der barocke Samson - Brunnen (1721-27), der größte Brunnen seiner Art in Tschechien. Das eindrucksvollste Objekt des ganzen Platzes ist aber das Barockrathaus mit dem Glockenspiel, das zwischen den Jahren 1727-30 an Stelle eines älteren Renaissancerrathaus gebaut wurde. Der ganze Platz ist von den Häusern, die zu den ansehnlichsten in der Stadt gehören, umgeringt.

    In der nordöstlichen Ecke des Platzes befindet sich die mächtige St. Nikolaus - Kathedrale, ursprünglich ein gotisches Bauwerk, im 17. Jhd. nach dem Brand der Stadt im Barockstil erbaut. Neben der Kathedrale erhebt sich der Swarze Turm /Èerná vìž/ (72 M hoch, 1549-77), die unübersehbare Dominate der Stadt.

    Zu den bedeutensten Baudenkmälern der Stadt gehört das ehemalige Dominikanerkloster mit der Kirche Mariä Opferung /Kostel Obìtování Panny Marie/ (1265) auf dem Piaristenplatz. Bekannt ist auch das Renaissancergebäude - die Fleischbänke /Masné krámy/ in der Krajinská - Straße /Landstraße/, die jetzt als ein berühmtes Restaurant dienen.

    Unter historische Sehenswürdigkeiten gehören noch viele andere Gebäude, z. B. die Bischofsresidenz, das Südbömische Theater im Empirestil oder das Südbömischen Museum im Neurenaissancestil gebaut.

    Zu den erstklassigen technischen Denkmälern von Budweis zählt die hiesige Pferdeeisenbahn /Konìspøežka/ (1825-32), die einen schnellen Transport von Waren und Personen zwischen Budweis und Linz ermöglichte. An diese Zeit erinnert die Touristen das ehemalige Wächterhaus (1828), das neben dem Lastbahnhof  lag. Es wird meistens als der älteste Bahnhof auf dem europäischen Kontinent bezeichnet. Außer dem Wächterhaus in der Mánes - Gasse /Mánesova ulice/ blieben noch andere Baudenkmäler auf der ehemaligen Pferdeeisenbahntrasse, wie z. B. das damalige Gasthaus "Zum grünen Ast" /U Zelené ratolesti/ in der Husstraße /Husova ulice/ (1821), erhalten.

    Èeské Budìjovice, die Stadt mit fast 100 000 Einwohnern, war und bis jetzt ist das Wirtschafts-, Finanz- und Kulturzentrum von Südböhmen. Es ist eine statuarische Bezirk- und Kreisstadt. In der Stadt befindet sich eine Reihe von Ämtern, Gesellschaften, Firmen, Betrieben (Budvar, Hardtmuth - Koh-i-noor), Bankhäusern und Versicherungsanstalten. Es gibt hier auch mehrere Theater und Kinos, Kultur- und Ausstellungsräume.

    Budweis ist auch ein bedeutender Eisenbahn- und Verkehrsknotenpunkt. Durch die Stadt führen verschiedene internationale Eisenbahntrassen und die Landstraßen.

    Budweis ist auch ein bedeutendes Zentrum des Schulwesens. Es gibt hier viele Grund- und Oberschulen, Gymnasien und Erweiterte Oberschulen, und vor allem die Südböhmische Universität, wo die Studenten Pädagogik, Landwirtschaft, Biologie, Theologie, usw. studieren können. In der Stadt befindet sich auch die Akademie der Wissenschaften.

    Budweis liegt in einem schönen und romantischen Landschaftsgebiet Südböhmens. Die Besucher bewundern viele schöne Tecihe, an deren Ufern sie sich gut erholen können. In der Stadtumgebung gibt es noch viele Sehenswürdigkeiten, z. B. das Schloß Hluboká (Frauenberg), die bewundernswert sind.

    Budweis ist nicht nur eine historische Stadt, aber auch die Stadt, die ein modernes, gegenwartiges Leben führt. Es ist die Stadt der Touristen und der Liebhaber der Kunst und auch des guten Essens (man darf nicht das weltberühmte Bier Budvar, aber auch das genau so gutes Bier Samson vergessen.)

    Zu den Vorteilen der Stadt gehören zahlreiche Grünanlagen, z. B. Stromovka. Im Messegelände in Ètyøi Dvory werden jedes Jahr viele Veranstaltungen vorbereitet, zu den bedeutendsten gehören die landwirtschafliche Ausstellung Zemì živitelka (Erde Ernährerin) und die und die Ausstellungen Hobby und Mobil Salon.)



  • © Belleville s.r.o., 2001.